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Leben in der "Wohnmaschine"
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Some data about the Corbusierhaus-Berlin
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Le Corbusier
Unité d´Habitation  >typ Berlin<
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The foyer room.
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Chronik
Im Jahre 1953 beschloss der Senat von Berlin eine internationale Bauausstellung
- kurz "InterBau" genannt - im kriegszerstörten Hansaviertel zu veranstalten um
der Wohnungsnot der Nachkriegszeit mit neuzeitlichen Bauten internationaler
Architekten zu begegnen.
Die internationalen Architekten, u.a. der Brasilianer Oscar Niemeyer, der Däne
Arne Jacobsen, der Finne Alvar Aalto, der Franzose Pierre Vago, sowie Walter
Gropius, der 1934 ins Exil ging, sollten an die Bautradition der 20er Jahre, die
durch den Nationalsozialismus unterbrochen worden war, anknüpfen und die
zeitgenössischen - westlichen - architektonischen Strömungen in die, durch
ihre Insellage isolierte Stadthälfte holen.
Nachdem der Schweizer Architekt Corbusier nach herausragenden Villenbauten
in den 20er Jahren und umfassenden Studien zum Städtebau, die u.a. in der
Charta von Athen mündeten, in Marseille (1947-1952) und in Nantes Rezé
(1953-1955) zwei Unités d'habitation (Wohneinheiten) errichten konnte und damit
einen revolutionären Beitrag zum Wohnungsbau der Nachkriegszeit abgeliefert
hatte, war seine Mitarbeit bei der "InterBau" fast obligatorisch.
Da die Unité d'habitation allein durch ihre Grösse den Massstab des Hansa-
viertels gesprengt hätte, wurden Corbusier vom Senat mehrere Standorte in der
Stadt zur Auswahl angeboten. 
Er entschied sich für einen, den Berliner Forsten gehörenden Bauplatz auf dem
"olympischen Hügel" am Rande des Grunewalds in einer Villengegend.
Hier erhebt sich nun, auf einem wellenförmig modellierten Plateau, umgeben von
einer dichten waldartigen Bepflanzung: Das Waldhochhaus.
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Daten und Fakten
Länge: 141,20 m
Breite: 22,96 m
17 Geschosse
10 Flure (Strassen)
Bauzeit: 18 Monate
Wohnungen: 530
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Inschrift der Ostfassade
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In diesem senkrechten Dorf aus 2000 Bewohnern sieht man nicht 
seinen Nachbarn, hört man nicht seinen Nachbarn, man ist eine 
Familie "In natürlicher Umgebung". 

Sinne, Raum, Grünes. 

Das ist die erreichte Freihheit: Auf der Ebene der Zelle, der Einzelne, 
die Familiengruppe, das Heim auf der Ebene der sozialen Gruppe.

Es ist der Vorteil des gemeinsamen Service, der die individuelle
Freiheit bestätigt: 
Unzertrennliche Partner: Der Einzelne - Die Gemeinschaft.

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This is a 3-room flat of the house. A model, which is placed in the foyer.
The entrance of this opend flat is upstairs (in the middle floor of the model).
From a 3-room flat you'll have a look to the whole Berlin-City from one side
and there is a look to Berlin-Spandau / Grunewald from the other side. 
The other, opposite flat has its stairs upwards from the entrance room - 
instead downwards from the entrance room.


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The house in the 50s.
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Prospekt der Firma "Möbel Raab" aus den 50er
Jahren mit Einrichtungsbeispielen in Skizzen und Texten
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A folder from "Möbel Raab" from the 50s.


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Mit unseren Musterwohnungen im Le Corbusier-Haus haben wir versucht dem
internationalen Rahmen der Bauausstellung gerecht zu werden. Darüber hinaus
haben wir uns aber auch sehr eingehend über völlig andersartige, auch über
wesentlich preisgünstigere Einrichtungsmöglichkeiten und über die Kombination 
vorhandener Mödel mit neuen Möbeln Gedanken gemacht. Bitte besuchen sie
uns, bevor sie sich einrichten, wir sind Ihnen bei kleinen und großen Käufen
gern behilflich, wir führen sie gern durch unsere 10 Schaufenster und durch
unsere 5 Etagen Ausstellungsräume.
Das Einrichtungshaus Raab ist mit seiner reichhaltigen und sehr vielfältigen
Auswahl darauf eingestellt, dem individuellen Geschmack eines jeden Kunden
mit Sorgfalt zu dienen.

Die Gestaltung der Musterwohnung übernahm die Innenarchitektin unseres
Hauses, Frau Ingrid Dlugos.

Unsere Innenarchitektin ist zur sinnvollen Gestaltung unserer Musterwohnungen
von zwei ganz bestimmten Familien ausgegangen, die Sie nachstehend mit
ihren Tätigkeiten, ihren Hobbys und den Möbeln, die sie sich wählten, 
beschrieben finden.

Beide Wohnungen sind ca. 65 qm groß, bestehen aus zwei Räumen und sind
von gleichem Schnitt.

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Wohnung 1: Kinderloses Ehepaar. Der Hausherr ist technischer Angestellter,
er malt in seiner Freizeit. Seine Frau ist Lehrerin, beide lesen gern.

Im oberen Zimmer wurde für den Eßplatz ein festmontierter Tisch mit einer
Hängeanrichte gewählt, dazu der passende Wohnzimmerschrank mit
Bücherregal. Am Fenster eine gemütliche Ecke mit sehr bequemen Sesseln.

Der untere Raum, der im Allgemeinen das Schlafzimmer aufnehmen soll, ist
mit zwei Liegen ausgestattet, die sich sehr gut sowohl zum Sitzen als auch
zum Schlafen eignen. Dazu ein kleiner Schreibtisch, eine Regalwand und die
Staffelei. Das Ehepaar hat mit dieser Lösung gleichzeitig den Platz gewonnen,
der auch eine grössere Festlichkeit zulässt.

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Wohnung 2: Ehepaar mit zwei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren.
Im oberen Zimmer steht der herkömmliche Eßtisch direkt an der Durchreiche,
um der Mutter möglichst viel Weg zu ersparen. Der breite Wohnzimmerschrank,
der genügend Platz für Geschirr, Tischwäsche, Bücher und die Briefmarken-
sammlung des Vaters bietet, gibt dem Raum, zusammen mit der schweren
Polstergarnitur, die besondere Note.

Für den unteren Raum wurde ein Schlafzimmer gewählt, das sich ideal als
Raumtrenner eignet und in dieser Anordnung hier zusätzlich ein Kinderzimmer
abteilt. Sämtliche Teile des Schlafzimmers können einzeln beschafft werden, 
so daß z.B. auch das Oberteil des Schrankes nachgekauft werden kann. Die
Betten für die Kinder sind übereinander gebaut, um möglichst viel freien Raum
zum Spielen zu gewinnen. Sie sind so gegeneinander versetzt, daß die Kinder
sich beim Schlafen nicht beengt fühlen. Die Tür des Einbauschrankes unter der
Treppe ist als Tafel gearbeitet und kann von den Kindern zum Malen benutzt
werden. Ein bequemer Klappstuhl und ein leicht einhängbarer Klapptisch
schaffen der Mutter eine Arbeitsecke in der Nähe der spielenden Kinder.

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Interieur of the 50s (Wohnung 1).
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Leben in der "Wohnmaschine"
...das ist auch:
Feste, Feiern, Freunde: Freude !

Le Corbusier:
Mit vollen Händen habe ich bekommen,
mit vollen Händen gebe ich.

The "Modulor" from Le Corbusier. This model is a plan from the Corbusier-Club
to realise it as a 2,60 meter sculpture to place it outside in front of the house.
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